Geschichte

Zur Geschichte des Kirchenchores St. Cäcilia Oedekoven

Am 23. November 1945 gründeten 12 Sänger den Kirchenchor St. Cäcilia Oedekoven.
Im ersten Jahr waren es schon ca. 20 Sänger, die unter dem Vorsitzenden Franz Brüsselbach von Johann Windeck dirigiert wurden. Ihm folgte ab Herbst 1946 der Herr Hauptlehrer Plier. Der Choralgesang zu den kirchlichen Festtagen war ein Schwerpunkt des Programms.

Mit der Fertigstellung der Kirche St. Mariä Himmelfahrt wuchsen die Aufgaben des Kirchenchores. Die große Empore und die Orgel boten Ansporn und Möglichkeiten zu anspruchvoller Kirchenmusik.

Unter der Leitung von Othmar Rahm, der insgesamt 17 Jahre den Kirchenchor leitete, wurde in den 60er Jahren der Damenchor gebildet. Schon bald häuften sich die gemeinsamen Vorträge beider Chöre und zu Beginn der 70er Jahre entstand aus ihnen der bis heute bestehende gemischte Chor.

Die Dirigenten Othmar Rahm und Wolfgang Höller leiteten den Chor bei anspruchsvollen konzertanten Aufführungen bedeutender Kompositionen.

Die 1974 geweihte neue Orgel der Firma Klais aus Bonn, wurde der Pfarrei, auch als Dank für die Leistungen des Chores, gestiftet.

Großen Anteil an der Entwicklung des Chores hatte der seit den 60er Jahren der bei vielen Aufführungen helfende und bei Vakanz der Dirigentenstelle stets hilfsbereite Freund, Berater, Orgelsolist und Ehrendirigent, der 1992 verstorbene Leiter des Bonner Münsterchores, Hubert Brings. Er ist allen Sängern als Freund und Vorbild in bleibender Erinnerung.

Der Chor gestaltet an den wichtigsten Festtagen (Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Patrozinium, Allerheiligen) die Gottesdienste mit seinem erarbeiteten Repertoire aus Messen, mehrstimmigen Kirchenliedern und Motetten.

Seit 1994 werden ein- bis zweimal jährlich konzertante Aufführungen mit Mitgliedern des Gürzenich-Orchesters gemacht, insbesondere an Weihnachten.

Kirchenmusikalische Veranstaltungen ergänzen das Programm in der Fasten- und Adventszeit und an Marienfesten. Höhepunkt ist für den Chor das alljährlich das Cäcilienfest im November mit Festgottesdienst und anschließender gemeinsamer Feier.

Der Chor nimmt auch an vielen örtlichen Veranstaltungen teil. Sein Repertoire sieht hierfür Volkslieder, klassische und moderne Stücke vor.

Mehrmals im Jahr finden Chorausflüge sowie Wanderungen in der Umgebung statt. Größere Konzertreisen hat der Chor nach Brüssel, Delmenhorst (Bremen), Breda, Zoutleeuw (Belgien), Diessen am Ammersee, Vianden (Luxemburg), Trier, Aachen (2006), an den Kaiserstuhl (4 Tage), nach Münster (2010) und nach Brüggen (2013), durchgeführt.

In den 70 Jahren seines Bestehens hatte der Chor fünf Vorsitzende, bzw. Sprecher:

  • Franz Brüsselbach (23 Jahre),
  • Heinz Krämer (22 Jahre),
  • Paul Schmitz (12 Jahre) und
  • Agnes Nettekoven (14 Jahre) bis 8.5.2014
  • Gabriele Schell (seit 8.5.2014, Sprecherin)

Unser Chor hatte auch Glück mit seinen Dirigenten:

  • Josef Plier,
  • Othmar Rahm,
  • Wolfgang Höller,
  • Hubert Brings,
  • Manfred Sistig,
  • René Breuer,  1994 bis Juli 2014
  • Norbert Smolka (1.10.2014 – 31.12.2014)
  • Jan Groth (seit 15.1.2015 bis 31.7.2017)
  • René Breuer (wieder ab 1.9.2017)

Trotz beruflicher und familiärer Belastungen halten viele Sängerinnnen und Sänger dem Chor seit Jahrzehnten die Treue. Rund 50 Proben und etwa 25 Auftritte im Jahr bedeuten einen erheblichen Zeitaufwand.

Das fröhliche, gesellige Beisammensein und die Anerkennung der zahlreichen Zuhörer sind ein schöner Dank dafür. Viele Aktive konnten bereits für 25-, 40-, 50-,60- und sogar für 65-jährige Mitgliedschaft geehrt werden.

Fester Zusammenhalt und Treue zum Chor haben ihn in der Vergangenheit zum Erfolg geführt.

Advertisements